Bechern statt Baggern!

 

Nächster Termin:

21.11. ab 20 Uhr im Cafe Cralle im Wedding

Recht auf gutes Stadtklima – Wie Klimagerechtigkeit und Stadtpolitik zusammenhängen
Egal ob wir für den Kohleausstieg Bagger und Bäume oder für das Recht auf Stadt Häuser besetzen:  Es geht um eine gerechtere Gesellschaft, die von uns, und nicht von Konzernen und kapitalistischer Verwertungslogik bestimmt wird.
Gemeinsam mit Aktivist*innen beider Bewegungen möchten wir mit euch diskutieren: Was liegt an der Wurzel des Problems? Wie kann Widerstand gegen Verdrängung aussehen? Wie können wir unsere Kämpfe verbinden? Und wie können dann eroberte Freiräume von uns gestaltet werden?
Danach stoßen wir auf die vergangene Massenaktion im Rheinland an und lernen uns besser kennen!

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Jeden 3. Mittwoch im Monat ab 20 Uhr

Ende Gelände Berlin Veranstaltung & Tresen im Cafe Cralle (Wedding)

Bei unseren Solitresen gibt es meist einen inhaltlichen Input (Vortrag, Diskussion, Film,…) und im Anschluss Cocktailtrinken und Quatschen. Mit unseren Solicocktails sammeln wir Geld für EG Berlin: Repression, Busanfahrten, Aktionen und Material oder für andere Gruppen. Wir möchten uns als Gruppe persönlich besser kennenlernen, und auch außerhalb des Plenums mehr miteinander zu tun haben, und auch neue Leute integrieren.

Zu unserem Plenum jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat in der K9 sind auch neue Menschen immer herzlich willkommen.

Für mehr Infos: http://endegelaendeberlin.blogsport.eu/plenum-und-beschreibung/


Vorherige Soliabende:

Auf dem Holzweg – Der Mythos vom deutschen Wald

vom 17. Oktober

Der Hambacher Wald ist zum Kristallisationspunkt der Klimagerechtigkeitsbewegung geworden. Bei allen wichtigen Debatten um Kohleausstieg und Klimawandel möchten wir noch einmal eine ganz andere wichtige Frage zu stellen: Was steckt hinter unserer Liebe zum Wald? Seit etwa 12 000 Jahren gibt es den Hambacher Wald und mindestens so alt ist die Geschichte der Waldverehrung in der Gegend die heute Deutschland heißt. Wir werfen einen kritischen Blick auf den Mythos Wald, angefangen bei germanischen Waldbewohner*innen, über romantische Naturverliebtheit bis hin zum „Deutschtum“ der NS-Ideologie.

Zum Abschluss gibts aktuelle Infos zur aktuellen Lage im Hambacher Wald, warum wir die Rodung verhindern werden und wie ihr dabei sein könnt.

Klimawandel und Gesundheit: Warum uns Kohle krank macht

vom 19. September

Wie hängen Klimawandel und Gesundheit zusammen? Welche direkten und indirekten Folgen entstehen im Bezug auf Gesundheit und wie sind sie weltweit verteilt? Für uns ermöglicht sich durch diese Fragen eine spannende Perspektive, Verhältnisse zu vergleichen und Kritik zu vermitteln.

Ein Vortrag der AG Klimawandel und Gesundheit der Kritischen Mediziner*innen

Klima-Ratespaß statt Kohle, Öl und Gas
vom 15. August

Dieses Mal haben wir mit den Berliner Gastivists ein Kneipenquiz für Euch vorbereitet. Kommt in Teams oder bildet vor Ort welche. Werft Euer gesamtes Wissen über Kohle, Fracking und Aktivismus zusammen, stärkt Euch mit unserem super special Soli-Cocktail (mit oder ohne Alkohol) – und gewinnt!

Dazu gibt es heiße Infos zur Aktion gegen Gas „Code Rood“ vom 25. bis 29. August in Groningen, Niederlande!

Gastivists: gastivists.org & twitter.com/GastivistsB

Bagger und Macker blockieren: Was hat Klimagerechtigkeit mit Feminismus zu tun?

vom 18. Juli 2018

Wir als Ende Gelände fordern nicht nur den sofortigen Kohleausstieg, sondern globale Klimagerechtigkeit – und das hat was mit Geschlechterrollen und Machtverhältnissen zu tun. Im Kapitalismus sind es vor allem reiche weiße Männer, die die Welt regieren und die Klimakrise vorantreiben. Arme Frauen aus dem globalen Süden sind besonders von Ungerechtigkeiten betroffen, die durch die Klimakrise noch verschärft werden. Im öffentlichen Diskurs zu möglichen Lösungen für die Klimakrise sind Stimmen von Frauen aber unterrepräsentiert. Und wer als Trans- oder Inter-Person nicht in das binäre Verständnis von zwei Geschlechtern passt, hat es noch schwerer.

Klimagerechtigkeit bedeutet, dass alle Menschen ein gutes Leben führen und alle die gleichen Chancen zu gesellschaftlicher Partizipation haben können. Dafür müssen wir nicht nur den Kapitalismus überwinden, sondern auch patriarchale Gesetze, Normen und Rollenklischees.

Wir müssen dafür auch innerhalb unserer Bewegung für Gleichberechtigung sorgen: Aktivist*innen sollten sich bei Aktionen wie Ende Gelände nicht in Situationen wiederfinden, in denen sie sich in Geschlechterrollen eingeengt fühlen oder sogar Gewalt erleben.


Aktivismus und Repression: Wie weiter mit Ende Gelände in der Lausitz?
vom 20.6.18

Tausende Menschen haben im Mai 2016 für 48 Stunden die
Braunkohle-Infrastruktur in der Lausitz zum Stillstand gebracht und ein starkes Zeichen für den sofortigen Kohleausstieg gesetzt. Doch das hatte Folgen: In den Blockaden wurden Aktivist*innen von organisierten Nazi-Gruppen aus der Region angegriffen und das Klimacamp wurde bedroht.
Von Seiten der Polizei gab es Repression in Form von Schlagstöcken, Pfefferspray und In Gewahrsam Nahmen.
Am 21.06.2018 ist vor dem Amtsgericht Cottbus die erste Person wegen ihrer Beteiligung an der Aktion „Ende Gelände!“ 2016 in der Lausitz angeklagt. Wenn unser Einsatz für Klimagerechtigkeit vom Staat bedroht und bestraft werden soll, stehen wir solidarisch zusammen und unterstützen einander. Deshalb fahren wir am Donnerstag, 21. Juni gemeinsam nach Cottbus und machen Lärm für den Angeklagten!
Gleichzeitig sind wir solidarisch mit den Menschen, die in der Lausitz wohnen und weiterhin unter dem Tagebau-Betrieb der LEAG leiden. Der Ort Proschim, der sich zu 100% mit Erneuerbaren Energien selbstversorgt, wird von einer Tagebau-Erweiterung bedroht. Das wollen wir nicht zulassen!

Auch wenn Ihr am 20.6. nicht zu unsere Kneipenabend kommen könnt, seid Ihr herzlich willkommen, mit uns in die Lausitz zur Gerichtsverhandlung zu fahren: *Gemeinsame Abfahrt nach Cottbus* ist am Donnerstag, 21.6. um 7.35 Uhr vom Berliner Hbf. Für alle, die von außerhalb Berlins kommen, bieten wir eine *Schlafplatzbörse *an! Wenn ihr Bedarf habt, meldet euch bei luisa-ortiz@posteo.de!
Wir freuen uns, euch bald kennenzulernen!


Was hat Ende Gelände mit dir zu tun?
vom 16.5.18

*Auftakt zu einem regelmäßigen Soliabend im Cafe Cralle*

Wir wollen mit euch auf eine erfolgreiche und kreative Klimabewegung anstoßen und Einblick in die Arbeit von Ende Gelände geben: Was sind unsere Ziele und geplanten Aktionen 2018? Was geht im Hambacher Forst und was passiert in der europäischen Klimagerechtigkeitsbewegung?
Und natürlich: Wie könnt ihr euch beteiligen und eigenständig aktiv werden?
Es gibt einen leckeren Solicoktail, dessen Einnahmen für das Klimacamp in Tschechien (27.6.-1.7) verwendet werden. Wenn ihr mehr über die Aktion mit Limity jsme my erfahren wollt, kommt einfach vorbei!
Außerdem rufen wir auf zur Beteiligung an den Gegendemos zum geplanten AfD-Aufmarsch am 27. Mai in Berlin!

Wir möchten uns vernetzen, plaudern, diskutieren und feiern.
Wir freuen uns auf einen lockeren Abend des Kennenlernens und kämpferischen Gebechers!


Jeden 3. Mittwoch im Monat
Ende Gelände Berlin Veranstaltung & Tresen
Ende Gelände ist ein Bündnis, das mit Massenaktionen des zivilen Ungehorsams für Klimagerechtigkeit kämpft. Die Berliner Gruppe ist eine Regionalgruppe, die im Bündnis mitarbeitet, zu den Massenaktionen mobilisiert und eigene kleine Aktionen plant. Es gibt verschiedene Veranstaltungen und bei einem Getränk könnt ihr die Gruppe kennenlernen und euch austauschen.
facebook event: https://www.facebook.com/events/149785105878092/
twitter: https://twitter.com/EG_Berlin
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